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Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Bandscheibenprobleme oder schon mal eine Psychotherapie gemacht – unter solchen Voraussetzungen eine optimale Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, ist entweder unmöglich oder extrem teuer.

Deshalb ganz auf Invaliditätsschutz zu verzichten, führt aber im schlimmsten Fall in den finanziellen Ruin, da der Staat keine oder nur geringe Unterstützung im Ernstfall gewährt.
Versicherungs- und Verbraucherschutzexperten raten daher auf jeden Fall zur privaten Absicherung.
Unten sind Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen aufgelistet, mit den Vor- und Nachteilen der Alternativverträge.
Wichtig: Versuchen Sie immer zuerst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Bekommen Sie keine oder können sich den Beitrag nicht leisten, können Sie auf diese Alternativen zurückgreifen. Sie bieten zwar weniger Schutz, sind aber besser als nichts.

  • Erwerbsunfähigkeitsschutz

    Ist der Berufsunfähigkeitsversicherung am ähnlichsten und oft sinnvoll für Selbstständige. Meist ist es die einzige Möglichkeit der Absicherung für risikoreiche Berufe (z.B. Dachdecker, u.a.) oder Menschen in unbezahlten Tätigkeiten (z.B. Hausfrau) oder mit Vorerkrankungen.
    ►Vorteil: Bis zu 40 Prozent günstiger als Berufsunfähigkeitsschutz
    ►Nachteil: Die vertraglich vereinbarte Rente wird erst ausgezahlt, wenn jemand fast gar nicht mehr arbeiten kann.
  • Schwere-Krankheiten-Versicherung

    Nicht zur Existenzsicherung gedacht, sondern eher zur finanziellen Soforthilfe für medizinisch notwendige Behandlungen oder Hausumbauten. Es gibt keine Rente, sondern eine vereinbarte Einmalzahlung – psychische Leiden und Rückenerkrankungen sind normalerweise nicht abgedeckt.
    ►Vorteil: Verträge gibt es auch bei psychischen Vorerkrankungen. Krankheiten, bei denen die Versicherung zahlt, sind klar im Vertrag festgelegt.
    ►Nachteil: Nur bei Eintritt der versicherten Krankheiten bekommen Kunden Geld. Bei anderen Beschwerden gehen sie leer aus.

  • Private Unfallversicherung

    Hilft, finanzielle Folgen eines Unfalls abzumildern. Eine Unfallversicherung zahlt eine vorab vereinbarte Summe / Rente, wenn der Versicherte durch Unfall eine dauerhafte Invalidität erleidet. Die auszuzahlende Summe hängt meist vom Grad der Invalidität ab. Schwerbehinderte und Pflegebedürftige werden nicht versichert, auch Menschen mit Risiko-Berufen oder gefährlichen Hobbies erhalten keinen oder nur einen sehr teuren Vertrag.
    ►Vorteil: Vorerkrankungen sind kein Ausschlusskriterium, preiswert im Vergleich zur BU Versicherung.
    ►Nachteil: Versicherung zahlt nur bei Invalidität durch Unfall, nicht bei Krankheit.
  • Grundfähigkeitsversicherung

    Die Rente wird beim Verlust der vertraglich vereinbarten Fähigkeiten ausbezahlt, egal was die Ursache für den Verlust ist oder ob derjenige dennoch weiter arbeiten kann. Eine neuere Form dieser Versicherung ist die Funktionsinvaliditätsversicherung oder auch Multi-Risk-Versicherung genannt. Hier wird die Grundfähigkeitsversicherung mit anderen Faktoren z.B. Schwere Krankheiten kombiniert.
    ►Vorteil: Menschen kommen leichter an Verträge, auch wenn sie psychische Vorerkrankungen haben; günstige Beiträge.
    ►Nachteil: Rente wird nur beim vollständigen Verlust der vertraglich vereinbarten Fähigkeiten ausbezahlt.

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