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Berufsunfähigkeitsrente (BU)


Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der Privathaftpflicht die wichtigste Versicherung, die man als Berufstätiger haben sollte.

Aber warum ist das so?

Das monatliche Arbeitseinkommen ist bei den meisten Menschen die finanzielle Sicherheit, den erreichten Lebensstandard aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. Aber was ist, wenn das regelmäßige Einkommen, das mit der eigenen beruflichen Tätigkeit erzielt wurde, durch Krankheit oder Unfall wegfällt?

Wer zahlt Ihnen dann ein Ersatzeinkommen?

Die Berufsfähigkeit (persönliche Arbeitskraft) ist also der Garant dafür Einkommen zu erzielen. Fehlen diese regelmäßigen Einnahmen, muss auf (soweit vorhanden) finanzielle Rücklagen zurückgegriffen werden. Damit kann aber die Lage meist nur vorübergehend überbrückt werden. Gerade junge Menschen/Familien verfügen nur über geringe oder gar keine Finanzpolster. Besonders schwerwiegend ist es, wenn es in der Familie nur einen Einkommensbezieher gibt. Wenn dann eine Berufsunfähigkeit des Versorgers eintritt, ist der Gang zum Sozialamt meistens vorprogrammiert.

Hier erfahren Sie, was die Verbraucherzentrale zum Thema Berufsunfähigkeit schreibt.

Was leistet der Staat im Falle einer Berufsunfähigkeit?

Für Menschen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeit im Jahr 2001 faktisch abgeschafft. Sie erhalten nur noch eine einheitliche, zweistufige Erwerbsminderungsrente mit stark reduzierten Leistungen. Die volle Höhe der Erwerbsminderungsrente  (das sind lediglich rund 36% des letzten Einkommens) gibt es nur, wenn der Erkrankte weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Dabei wird von der gesetzlichen Rente noch nicht mal berücksichtigt, welchen beruflichen Status der Betroffene zuvor besaß. Er oder Sie muss nahezu jeden anderen Job annehmen, egal wie hoch die bisher erreichte berufliche Qualifikation auch ist.

Eine solide und ausreichende private Berufsunfähigkeitsabsicherung ist deshalb unverzichtbar!

» Berufsunfähigkeitslexikon

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